things parents look for in any daycare center
  • Susi

  • Veröffentlicht am

    Februar 2, 2022

  • Lesedauer

    5 Minuten

5 Dinge, auf die Eltern bei der Kita-Wahl Wert legen

Kita-Betrieb Lernumgebung

Für die meisten Eltern ist es eine der schwierigsten Aufgaben, sich von ihrem Kind zu trennen, vor allem, wenn es noch sehr klein ist und zum ersten Mal in die Welt hinausgeht. Deshalb ist die Wahl der richtigen Kindertagesstätte eine der wichtigsten Entscheidungen, die Eltern zu treffen haben, denn sie kann vielleicht das ganze Leben des Kindes prägen.

 

Es gibt jedoch sehr viele Kinderbetreuungseinrichtungen und die Wahl fällt manchmal nicht leicht. Meist gibt es aber einige Faktoren, die für die Eltern eine wichtige Rolle spielen. Da wir selbst Eltern und Erzieher sind, wissen wir recht gut, worauf Eltern bei der Entscheidung für eine Kita Wert legen. Obwohl es sich hier um unsere persönlichen Erfahrungen handelt, kann es interessierten Kita-Betreibern sicher viele gute Anregungen geben. 

 

Es gibt einige Kriterien, auf die Eltern besonders achten, wenn sie ihr Kind in die Kita geben – schließlich wird es dort ja mehrere Stunden am Tag und an den meisten Tagen der Woche betreut. 

 

1. Erziehung

Einer der Vorteile, wenn man seine Kinder in einer Kindertagesstätte anmeldet, ist natürlich, dass die Kinder hier wohlbehütet sind, während man selbst arbeitet. Eltern suchen jedoch nicht nur einen Babysitter, sondern es ist ebenso wichtig, dass die Kindertagesstätte bei der Kinterbetreuung auch einen ansprechenden pädagogischen und entwicklungsfördernden Anspruch definiert. Stundenpläne und klare Lernziele sind ein großer Vorteil, vor allem, wenn sie in einem altersgerechten Rahmen des frühkindlichen Lernens stattfinden.

 

Aber es geht nicht nur um die Entwicklungsförderung. Ein Großteil der Zufriedenheit des Kindes macht die Entdeckungslust aus! Gehen Sie immer davon aus, dass die Eltern die Lehrpläne Ihrer Einrichtung, die Aktivitäten im Innen- und Außenbereich und die Art und Weise, wie Sie ihren Kindern neue Themen vermitteln, genau unter die Lupe nehmen. Kinder lernen und wachsen, indem sie mit der Welt um sie herum interagieren, daher sollte die Kita immer zum Entdecken einladen.

 

2. Gleichaltrige

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind die entscheidendsten, und die Menschen in seinem Umfeld spielen eine große Rolle für die Entwicklung. Deshalb ist es wichtig, ihnen ein ansprechendes und freundliches Umfeld zu bieten, in dem sie Spielkameraden finden und sich wohlfühlen. Ermutigen Sie interessierte Eltern, bei Ihnen in der Kita vorbeizukommen und sich selbst ein Bild von der Atmosphäre zu machen. Dabei achten Eltern auch darauf, wie die Gruppenzusammensetzung ist.  Lernen die Kinder gern? Ist die Altersgruppe passend für ihr Kind? Gibt es schöne Spielmöglichkeiten? Präsentieren Sie sich offen und freundlich – denn wenn die Eltern sich wohlfühlen, geben sie ihre Kids auch gern in Ihre Obhut. 

 

Beachten Sie, dass die Eltern natürlich auch ganz genau hinsehen, wie die Betreuenden in der Kita mit den Kindern umgehen. Sind sie zu streng oder zu nachgiebig? Greifen sie zu viel oder zu wenig ein? Da Eltern ja nun ihre Kinder nicht mehr rund um die Uhr selbst betreuen, sollten Sie als Kita-Leitung einen partnerschaftlichen und offenen Austausch mit ihnen aufbauen und fördern. 

 

3. Sicherheit

Von der Sicherheit bis zur Hygiene – die Sicherheit der Kinder hat für alle besorgten Eltern oberste Priorität. Sie erwarten, dass alle Kitas im Innen- und Außenbereich professionell und unter Berücksichtigung der Sicherheit der Kinder eingerichtet werden. Die sanitären Anlagen sollten sauber und in ausreichendem Maße vorhanden sein.  Vor allem sollte es strenge Regeln für den Umgang mit kranken Kindern geben, denn Krankheiten sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden – gerade auch in den aktuellen Pandemie-Zeiten. Alle Kinder und Mitarbeitenden müssen die Hygiene- und Sicherheitsvorgaben der Einrichtung kennen und sie befolgen, angefangen bei den Krankenblättern bis hin zur sorgfältigen Protokollierung.

 

Gerade in den heutigen Zeiten gibt es wohl keine absolute Sicherheit. Aber je mehr Sie an Ihren Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen arbeiten, desto reibungsloser läuft Ihre Kita und desto besser wird Ihr Image. Auch die gute Kommunikation mit den Eltern bei diesem wichtigen Thema kann Ihrer Einrichtung einen Wettbewerbsvorteil bringen.

 

4. Professionalität

Unprofessionelle Dienstleistungen sind ein rotes Tuch, vor allem, wenn es um Kinder geht. Eltern wollen sicher sein, dass ihr Kind in guten Händen ist, wenn sie es in die Kita geben. Deshalb ist es wichtig, dass die Betreuenden vertrauenswürdig und für die Arbeit mit Kindern qualifiziert sind. Qualifikationen und Zertifikate sind eine gute Möglichkeit, die Professionalität Ihrer Kindertagesstätte herauszustellen: Hängen Sie sie ruhig im Eingangsbereich aus! 

 

Eine gute Kommunikation ist ebenso wichtig. Wenn besorgte Eltern versuchen, Sie zu erreichen, um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, sollte die Antwort nicht zu lange auf sich warten lassen. Denn beunruhigte Eltern teilen ihre Sorge gern mit anderen Eltern – und das kann schnell zu einem negativen Bild Ihrer Kita führen. 

 

Eltern werden auch skeptisch, wenn sie schlechte Organisation, Unstimmigkeiten bei der Terminplanung, Kommunikationslücken zwischen Eltern und Betreuenden oder mangelnde Informationen über die täglichen Aktivitäten ihres Kindes erleben. Dies ist unbedingt zu vermeiden! 



5. Praktikabilität

Es ist recht unwahrscheinlich, dass Eltern einen sehr weiten Weg in Kauf nehmen, um ihr Kind jeden Tag in Ihre Kita zu bringen. Das gilt umso mehr, wenn dazu auch noch die Anmelde-, Abwicklungs- und Bezahlungsprozesse zu umständlich sind. Eltern suchen nach Kindertagesstätten, die ihnen Zeit, Energie und Geld sparen und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Kinder gewährleisten. Wenn Ihre Einrichtung nicht auf dem Weg nach Hause oder zur Arbeit liegt, kommt Ihre Kita höchstwahrscheinlich nicht infrage. Konzentrieren Sie sich also bei Ihren Marketing-Aktivitäten auf potenzielle Kunden, die in Ihrer Nähe leben und/oder arbeiten. Das ist am effektivsten! 

 

Egal, wie Sie Ihre Kindertagesstätte betreiben …


… ohne die stetige Akquisition von neuen Kunden – also Eltern mit kleinen Kindern – geht es in den meisten Kitas heute nicht. Gehen Sie selbst aktiv auf Eltern zu, z. B. über Posts, Gruppen und Updates in den sozialen Medien. Schauen Sie sich unseren Leitfaden für die Nutzung sozialer Medien für Kindertagesstätten.

 

Sobald Sie Interessenten für Ihre Kindertagesstätte haben, laden Sie sie zu einer Besichtigung, Beratung oder einem Spieltermin ein. Auf diese Weise können sich die Eltern ein besseres Bild von den angebotenen Dienstleistungen und der Arbeitsweise Ihrer Tagesstätte machen, und ihre Kinder haben die Möglichkeit, sich unter die Gleichaltrigen zu mischen und die neuen Räumlichkeiten zu erkunden.

 

Es bedarf einiger kontinuierlicher Bemühungen, um Ihre Kindertagesstätte zu etwas Besonderem zu machen. Der erste Schritt zum Erfolg besteht darin, die oben beschriebenen Punkte nach und nach abzuhaken – solange Sie nicht vergessen, was wirklich wichtig ist: Zeit mit den Kindern zu verbringen.

 

Natürlich können Sie alles allein machen …

 

… aber zum Glück gibt es ja etwas, das Sie bei der täglichen Arbeit unterstützt! Eine 

Kita-Management-Software wie Parent kann Kinderbetreuern helfen, alle anfallenden Aufgaben von einer Plattform aus zu verwalten. Parent ist ein sich ständig weiterentwickelndes System verschiedener Tools und Anwendungen und kümmert sich um die gesamte Planung, Berichterstattung, Abrechnung, Rechnungsstellung und vor allem um die Kommunikation. Einfache Funktionen ermöglichen es, die Eltern auf dem Laufenden über die Aktivitäten ihres Kindes, seine Essens- und Schlafenszeiten, Beurteilungen, Beobachtungen und vieles mehr zu halten – auch per Foto und Video.

 

Parent ist auf Google Play und im App Store für Smartphones und Tablets sowie online über unser Portal verfügbar.

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